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| "Non Public Spaces" beschäftigt sich mit
nicht-öffentlichen Räumen, die für Staatsbürger und Staatsbürgerinnen
in der Regel nicht zugänglich sind. Die ausgewählten Orte haben eine
besondere politische, wirtschaftliche oder soziale Bedeutung. Vorerst
scheinen diese Räume irrelevant für unser Leben, doch bei genauerer
Betrachtung wird die Verbindung zu unserem Alltag bewusst. Diese Räume
sind integrativer Bestandteil der Ordnungsmacht des Staates und des Lebens
der Bevölkerung. Das Kartografisieren der Orte spannt sich von der gerichtsmedizinischen
Leichenhalle, über Archive zur Konstituierung staatlicher Identität,
von zentralen Computerräumen zur Erfassung und Verarbeitung bevölkerungsspezifischer
Daten, polizeilichen Waffenlagern zur Sicherung der Exekution staatlicher Macht,
Tresorräumen zur Lagerung staatlichen Vermögens, Kunstspeichern
als Zeichen kultureller Repräsentation, wissenschaftlichen Labors zur
Festlegung und Kontrolle elementarer physikalischer Größen, bis hin
zu den Nachrichtenstudios als Schnittstelle zur breiten Öffentlichkeit
und anderen signifikanten Orten im staatlichen und globalen Kontext.
"Non Public Spaces" handelt von der Konfrontation des Individuums mit
Machtapparaten und deren Institutionen. Durch diverse Strategiefindungen und
aufwändige bürokratische Genehmigungsverfahren versucht Ernst Logar
an diese Orte zu gelangen, sie im Bild festzuhalten und den Prozess des Eindringens
mittels unterschiedlicher Medien zu dokumentieren. Es handelt sich hier um Räume,
die Schnittstellen zur Öffentlichkeit darstellen und von denen die meisten
BürgerInnen bleiben. In der Galerie Mikado wird eine Ausstellungssituation
geschaffen, die einerseits den Arbeitsprozess des Eindringens dokumentiert,
sowie andererseits die Fotografien von nicht-öffentlichen Orten in Wien,
London, Paris, Rom und New York zeigt. 
Konferenzraum - Kongregation für Selig- und Heiligsprechung,
Vatikan
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